Ursachen für Schlafstörungen

Oft sind psychische Probleme und ständiger Stress meist Ursache für Schlafstörungen. Es gibt aber psychologisch wissenschaftlich Studien, die bei bestimmten Menschen auf eine erhöhte Anfälligkeit für Schlafprobleme hinweisen. Öfter betroffen sind z.B. Schichtarbeiter von einer Schlafstörung als Menschen mit geregelter Arbeitszeit. Ebenfalls gibt es Menschen mit sensibilisierter Reaktion auf Stress, was sich organisch auswirken kann, es kann zu Kopfschmerzen und Beschwerden bei der Verdauung kommen und sind oft maßgeblich Ursache für Schlafstörungen. Eine weitere Form der Schlafstörung ist die „erlernte Schlafstörung“ dies bedeutet dass bei eine bestehende chronische Schlafstörung, der Betroffene anfängt sich selbst unter Stress zu setzten in dem sich die Gedanken nur noch um das Einschlafen drehen, in der Erwartung man kann sowieso nicht einschlafen. Im Alltag steigt die Gefahrenlage. Oft schlafen Betroffene am Tage unvermittelt ein so z. B. beim Auto fahren oder bei der Arbeit.
Das soziale Umfeld wird durch die launische und nicht sehr belastbare Psyche oft sehr belastet.

Schlafstörungen wegen Computer

SchlafstörungenEbay, Facebook, e-Mails schreiben, oder im Internet Einkaufen, jede Menge Möglichkeiten um Abends vor dem Computer zu sitzen. Wer aber Abends kurz vor dem Schlafen gehen noch auf seinen Monitor schaut, kann schlechter einschlafen. Wie verschiedene Untersuchungen vermuten lassen, bringt das Leuchten des Monitors die innere Uhr des Menschen gehörig durcheinander. Sogar wenige Minuten Badezimmerbeleuchtung stören die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Eine Studie der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schlafforschung an der Charite´in Berlin kommt zu diesem Ergebnis. Bei Einbruch der Dunkelheit wird der Mensch durch dieses Hormon (Melatonin) müde, denn es regelt den Tag und Nacht-Rhythmus. Auch wenn es noch nicht bewiesen ist so läßt die Studie den Verdacht zu dass es bei PC-Monitore auch zu Schlafstörungen kommen kann. Schon im Jahre 2000 wiesen eine britischeund US-Amerikanische Arbeitsgruppe im Auge des Menschen ein Fotopigment nach das dem Körper signalisiert ob es Tag, oder Nacht ist. Au bluaes Licht spricht das Pigment besonders an, blaues Licht ist der Hinweis für den Körper, dass es Tag ist, also bleib wach. Schlafforscher warnen daher von Computerarbeiten zur späten Stunde, der Körper wird dadurch aktiviert und hemmt den Schlaf bei Nacht. Ganz besonders sollte man bei Kinder darauf achten, dass sie rechtzeitig Abstand bekommen. Bei TV-Geräte sehen die Schlafforscher weniger Gefahr, da die Geräte in der Regel weiter weg stehen und das Licht nicht so intensiv sei. Trotzdem geht der Rat der Schlafforscher weg vom TV zum Buch am Abend, oder leise Musik, damit komme der Körper eher zur Ruhe und es schläft sich besser. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker-Krankenkasse ergab, dass jede zweite Frau und jeder vierte Mann schlecht schläft. Natürlich sind nicht nur elektronische Reize ein Problem das die Schlafstörungen fördert, hinzu kommen täglicher Stress durch Arbeit, private Probleme, sorgen um die Gesundheit usw. die einen gesunden Schlaf beeinträchtigen können.